Er fing schon bombastisch an, der diesjährige gemütliche Abend der KG "Ahl Jecke", nämlich mit dem Einmarsch des Lohmarer Dreigestirns mit dem kompletten Gefolge in den Saal der Gaststätte "Zur alten Fähre".

Nach den Begrüßungsworten vom 1. Vorsitzenden der KG, Harald Kreisel, richtete Prinz Bernd II. das Wort an seine Vereinskameraden. Natürlich wurde bei der Gelegenheit allen aktiven Mitgliedern der Orden des Dreigestirns verliehen.

Ein Höhepunkt des Abends war dann die Verleihung des höchsten Ordens, den der Bund Deutscher Karneval (BDK) zu vergeben hat, den Orden in Gold mit Brillanten, an Heinz Bruhn, für 50-jährige Brauchtumspflege als aktives Mitglied der KG.
Heinz war u.a. über 27 Jahre als Kassierer im Vorstand der "Ahl Jecke".

Nachdem sich dann die Gäste im Saal an den Speisen der Fähre gelabt hatten, gab es noch eine wichtige Amtshandlung des karnevalistischen Regenten: der Prinz gab einen aus. Dies wurde durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Dann wurde dem Adjutanten des Dreigestirns die "Ehre" zuteil, Mittelpunkt der Darbietung des bekannten Liedes "Unse Nohbersch Pitter wollt ne Reiter wäde". Ein Riesengaudi, vor allem für die anderen. Peter nahm's gelassen und machte den Spass gerne mit und drehte noch eine Extrarunde durch den Saal.

Weiter Ehrungen gab es für Uschi Prokogschuk Sabine Schmitz und Maria Bruhn. Auch Matano Bwaza aus Königswinter, der jetzt schon im dritten Jahr in Folge den gemütlichen Abend der KG musikalisch unterstützt, bekam den Orden des Dreigestirn aus der Hand von Jungfrau Dominique.

Es kam zur Tombola, hier waren erstmals alle Preise von Mitgliedern gestiftet worden, ohne dass die "übliche Kötterei" erforderlich war. Die Lose wurden diesmal von Ihrer Lieblichkeit, Jungfrau Dominique, an die dankbaren Abnehmer verkauft. Neben vielen Sachpreisen und alkoholischen Leckereien gingen als Hauptpreise 3 Frühstückskörbe an die glücklichen Gewinner.
Zwischenzeitlich hatte die Gäste Gelegenheit, ein wenig das Tanzbein zu schwingen.

Den Top-Auftritt des Tages bescherte den "Ahl Jecke" dann Norbert Conrads. Der durch Hauptrollen in Musicals wie "Les Miserables", "Gaudi", "Cabaret" und "Die Päbstin" und von der Opernbühne u.a. aus der Zauberflöte und im Freischütz bekannte Sänger begeisterte alle Anwesenden mit großartigen kölschen Klassikern, die er neu, aber mit allergrößtem Respekt vor dem Origina, interpretierte.
Hierfür gab es standing ovations und Conrads wurde nicht ohne mehrere Zugaben aus dem Saal gelassen.

Alles in allem ein super Auftakt für die recht kurze Session. Die "Ahl Jecke" sind gewappnet. (nm)